Speisekammer des Meeres

Als Martin den Boer auf die Vesterålen kam, hatte er, wie viele andere auch, mit dem Angeln bisher noch keine Erfahrungen gemacht.

– Viele haben sich vom Ursprung ihrer Nahrung entfernt. Denn Fisch kommt nun einmal nicht aus der Tiefkühltruhe im Supermarkt. Er kommt vielmehr aus den tiefen Gewässern vor den Vesterålen. Für viele ist dies etwas Exotisches, wobei es ein einzigartiges Erlebnis ist, seinen eigenen Fisch zu fangen, berichtet den Boer.

Angeln ist ein Kontrast zwischen der absoluten Stille und dem plötzlichen ‚Knall‘, wenn der Fisch an der Angel anbeißt. Ein Prachtexemplar von einem Fisch zu fangen, das gibt einen mächtigen Adrenalinkick, so den Boer.

Es kann lange um einen herum vollkommen still sein. Das einzige Geräusch, das man hört, ist das Schlagen der Wellen an den Rumpf des Bootes. Auf manch einen wirkt dieses Geräusch förmlich einschläfernd, da es so entspannend ist. Doch dann ruckt es an der Angel, und Sie müssen schnell reagieren. Der Fisch wehrt sich mit aller Kraft, während er an die Wasseroberfläche gezogen wird. Es ist ein Kampf, der jedoch Sinn macht. Schließlich haben auch unsere Vorfahren so kämpfen müssen, tagein, tagaus, erklärt den Boer.

Abends genießen wir dann unseren Fang bei einem schönen Glas Rotwein.

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